Die Europäische Union und die Philippinen haben sich laut EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen auf ein Freihandelsabkommen verständigt. Das Abkommen soll unter anderem Zölle auf beiden Seiten abbauen und den Marktzugang verbessern.
Profitieren könnten unter anderem europäische Hersteller von Maschinen, Transportmitteln, Arzneimitteln und medizinischen Geräten. Auch für bestimmte Agrarprodukte wie Schweinefleisch sind Zollerleichterungen vorgesehen.
EU-Handelskommissar Maros Sefcovic verwies zudem auf bessere Möglichkeiten für Investitionen, etwa im Bereich der erneuerbaren Energien. Das Abkommen soll außerdem Lieferketten widerstandsfähiger machen und den philippinischen Markt für öffentliche Aufträge erstmals für ausländische Anbieter öffnen.
Es handelt sich um eine grundsätzliche Einigung, manche Punkte müssen noch verhandelt werden. Die EU-Kommission erklärte, die Philippinen mit ihren 113 Millionen Einwohnern seien ein wichtiger Markt für EU-Exporteure.
dpa/est/mh