Im Kongo breitet sich die Ebola-Epidemie in der östlichen Provinz Nord-Kivu besonders stark aus. Dort habe sich die Zahl wöchentlicher Fälle binnen zwei Wochen fast verdoppelt. Landesweit soll der Höhepunkt der Epidemie laut Regierung bereits Mitte August erreicht worden sein. Die WHO betont jedoch, die Lage unterscheide sich stark je nach Region.
Insgesamt seien im Kongo bislang über 7.000 Fälle und mehr als 3.000 Tote registriert worden. Experten gehen aber von einer hohen Dunkelziffer aus. Betroffen sind mittlerweile sieben Provinzen. In der Region Ituri, wo die Epidemie im Mai ausbrach, zeige sich ein leichter Rückgang. Im Süd-Kivu wurden seit Ende Mai keine neuen Fälle mehr bestätigt.
belga/vk