Nach einem schweren Fährunglück im Inselstaat Indonesien suchen Hunderte Rettungskräfte weiter nach 129 Vermissten. Die Teams sind mit Flugzeugen, mehr als einem Dutzend Schiffen sowie Rettungstauchern im Einsatz.
Sechs Menschen waren am Sonntag tot geborgen worden, 108 Insassen wurden lebend gerettet. Insgesamt befanden sich 243 Menschen an Bord der Fähre, die von der Hauptinsel Java nach Borneo unterwegs war.
Plötzlich sei das Schiff aus noch unbekannter Ursache in Seenot geraten und gekentert, teilte die Rettungsbehörde mit. Das Schiff wurde später kieloben entdeckt. Die Retter befürchten, dass noch Passagiere im Innenraum eingeschlossen sein könnten.
dpa/sh