Beim Ebola-Ausbruch im Kongo haben sich inzwischen mehr als 7.000 Menschen nachweislich infiziert. Das geht aus Zahlen des nationalen Gesundheitsinstituts hervor.
Fast die Hälfte der Erkrankten ist bereits gestorben. Experten gehen zudem von einer hohen Dunkelziffer aus.
Der Ausbruch hat sich mittlerweile auf eine siebte Provinz ausgeweitet, erstmals wurde ein Fall im Nordwesten des Landes nachgewiesen. Begonnen hatte der Ausbruch im Osten des Kongo.
Die afrikanische Gesundheitsbehörde Africa CDC sieht trotz des bisher schnellsten Anstiegs an Ebola-Fällen erste positive Signale. In besonders betroffenen Gebieten gebe es einen leichten Rückgang der Neuinfektionen.
Für den aktuellen Ebola-Erregertyp gibt es bislang weder Impfstoff noch eine spezielle Therapie.
belga/vk