Bulgariens Innenministerium schließt Sabotage bei einem Brand in einem Munitionslager nicht aus.
Es ist bereits die zweite Explosion binnen eines Monats an einem Standort des Rüstungsunternehmens Emko. Verletzt wurde bei dem Vorfall in der Nacht zum Samstag niemand. Eine Einwirkung von außen sei nicht auszuschließen, sagte Innenminister Demerdschiew. Alle Munitionslager im Land sollen nun überprüft werden. Die Opposition fordert eine Untersuchung möglicher russischer Verbindungen.
Auch in Italien, Estland und Rumänien kam es zuletzt zu ähnlichen Vorfällen bei Rüstungsbetrieben.
Emko gehört dem bulgarischen Rüstungsunternehmer Gebrev, der 2015 einen Vergiftungsanschlag überlebt hatte. Drei russische Staatsangehörige wurden deswegen angeklagt.
Bulgarien unterstützt die Ukraine seit Beginn der russischen Invasion 2022.
belga/dpa//vk