In Hongkong sind drei Aktivisten zu mehreren Jahren Haft verurteilt worden, weil sie eine Mahnwache zum Gedenken an das Tiananmen-Massaker am Platz des Himmlischen Friedens in Peking 1989 organisiert haben.
Studenten hatten damals für mehr Demokratie demonstriert. Das chinesische Militär schlug den Protest nieder. Hunderte Menschen, möglicherweise Tausende, starben.
Die drei Aktivisten wurden wegen "Untergrabung der Staatsgewalt" verurteilt. Gedenkfeiern für die Opfer des Tiananmen-Massakers sind seit Einführung des umstrittenen chinesischen Sicherheitsgesetz 2020 auch in Hongkong verboten.
dpa/vrt/jp