Die Dating-App Grindr hat vor dem Hintergrund von Vorwürfen über Verstöße beim Umgang mit Nutzerdaten einem Vergleich über umgerechnet 30 Millionen Euro zugestimmt. Damit soll eine Gruppenklage in Großbritannien beigelegt werden. Das geht aus einer Mitteilung des Unternehmens hervor.
Eine britische Anwaltskanzlei, die der eigenen Darstellung nach die Sammelklage gegen Grindr geführt hat, wirft der App vor, personenbezogene Daten sowie sensible Informationen der Nutzer an Drittunternehmen weitergegeben zu haben, dies ohne die erforderliche Einwilligung. Zu den weitergegebenen Daten sollen auch höchst sensible persönliche Informationen, wie etwa der HIV-Status, gehört haben.
dpa/sh