Ein während des Zweiten Weltkriegs von den Nationalsozialisten geraubtes Gemälde soll in Argentinien an die Erbin seines einstigen jüdischen Besitzers zurückgegeben werden.
Im Rahmen einer gerichtlichen Vereinbarung verzichteten die Tochter eines früheren NS-Funktionärs und ihr Ehemann auf sämtliche Ansprüche auf das Werk, das 2025 in ihrem Haus entdeckt worden war. Das teilte die argentinische Regierung mit.
Bei dem Gemälde handelt es sich um das "Porträt einer Dame" des italienischen Malers Giacomo Antonio Melchiorre Ceruti aus dem 18. Jahrhundert. Es gehörte einst dem jüdischen Galeristen Jacques Goudstikker, dessen Kunstsammlung in Amsterdam während der deutschen Besatzung der Niederlande geplündert wurde.
dpa/sh