Der ukrainische Präsident Selenskyj erwartet die Anreise von US-Vermittlern in den kommenden Tagen.
Er zähle darauf, dass Vertreter von US-Prädident Trump sowohl nach Kiew als auch nach Russland reisten, um Gespräche über ein Ende des Krieges zu führen, sagte Selenskyj in einer Videobotschaft.
Zuvor hatte der russische Präsident Putin bereits zu verstehen gegeben, dass er zu Gesprächen bereit sei. Der US-Sondergesandte Witkoff und Berater Kushner haben bereits mehrfach in Moskau verhandelt, waren bislang aber noch nie in Kiew.
Die Ukraine fordert unterdessen eine neue EU-Debatte über eingefrorene russische Vermögenswerte. Das sagte Vizepremier Chentsov am Freitag in Dublin. Die vier EU-Staaten Polen, Niederlande, Spanien und Schweden hatten zuvor eine neue Prüfung gefordert, was mir dem russischen Vermögen gemacht werden soll.
Damit rückt auch der belgische Widerstand gegen eine Nutzung der Vermögenswerte wieder in den Fokus. Ein Großteil der russischen Gelder liegt bei Euroclear in Brüssel. Außenminister Maxime Prévot bekräftigte diese Woche die belgische Haltung.
Die Ukraine benötigt laut Präsident Selenskyj noch 23 Milliarden Euro. Eine schnellere Auszahlung bereits zugesagter EU-Gelder von 90 Milliarden Euro sei eine Option.
dpa/vrt/belga/jp/vk