Bei dem russischen Drohnenangriff auf ein Munitionslager westlich der ukrainischen Hauptstadt Kiew sind nach neuen Angaben mindestens 37 Menschen ums Leben gekommen.
Mehr als 40 Menschen wurden verletzt. Das teilten die ukrainischen Behörden mit. Getroffen wurde ein Unternehmen im Ort Myla. Nach dem Angriff brach ein Großbrand aus, zudem kam es zu mehreren Explosionen. Zahlreiche Wohnhäuser in der Umgebung wurden beschädigt.
Die ukrainischen Behörden untersuchen nun, ob die Munition auf dem Firmengelände vorschriftsmäßig gelagert wurde und ob die notwendigen Genehmigungen vorlagen. Regierungschef Korezkyj sprach von möglicher krimineller Fahrlässigkeit und forderte eine Bestrafung der Verantwortlichen.
Auch in der Südukraine - im von der ukrainischen Regierung kontrollierten Gebiet Odessa und der von Russland annektierten Schwarzmeerhalbinsel Krim - kamen Menschen bei gegenseitigen Angriffen ums Leben.
Bei ukrainischen Gegenangriffen in Russland gab es ebenfalls erneut Tote und Verletzte. Betroffen waren nach Angaben der Behörden die Regionen Belgorod und Rostow.
belga/dpa/jp/mh