Der Kreml hat den Besuch von CIA-Direktor John Ratcliffe in Moskau bestätigt. Der Chef des US-Auslandsgeheimdienstes habe Gespräche mit russischen Geheimdienstvertretern geführt.
Kremlsprecher Peskow sprach von einem positiven Prozess. Für eine Verbesserung der Beziehungen sei es aber noch zu früh. Das Verhältnis zwischen Washington und Moskau stecke weiterhin in einer tiefen Krise.
Der Kreml plane derzeit keine Treffen mit hochrangigen US-Vertretern. Ein Treffen zwischen Präsident Putin und Trump bleibe aber möglich.
Über die Inhalte der Gespräche machte Peskow keine Angaben. Beobachter vermuteten eine Warnung vor einer weiteren Eskalation im Ukraine-Krieg. Auch der Iran-Krieg und der Drohnenvorfall in Leipzig wurden als mögliches Thema genannt.
Am Vortag hatte der Kremlsprecher nach Landung eines US-Militärflugzeugs in Moskau noch behauptet, ihm sei nichts bekannt dazu. Russische Kommentatoren amüsierten sich über die Äußerungen, weil es Aufnahmen von dem Flugzeug in den sozialen Netzwerken gab.
Viele fragten sich, wie eine solche riesige Maschine ohne Wissen der Staatsführung mit dem CIA-Chef an Bord einfach auf dem Flughafen Wnukowo landen könne.
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