In der italienischen Gemeinde Amatrice wird Montag an das schwere Erdbeben vor zehn Jahren erinnert. Schon in der Nacht gab es eine Mahnwache in Erinnerung an die Opfer. Fast 300 Menschen kamen damals ums Leben.
Im Laufe des Tages wird Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni in der Gemeinde mit heute offiziell noch etwa 2.100 Einwohnern erwartet.
Das verheerende Hauptbeben in der Nacht zum 24. August 2016 hatte eine Stärke von 6,2. Allein in Amatrice und der Nachbargemeinde Accumoli kamen insgesamt 249 Menschen ums Leben. In der angrenzenden Region starben weitere 50 Menschen. Mehrere Hundert wurden verletzt, viele davon schwer. Tausende verloren ihr Zuhause. Das Gebiet kam erst nach vielen Nachbeben, die sich über Monate hinzogen, wieder zur Ruhe.
Mit dem Wiederaufbau geht es trotz staatlicher Milliardenhilfen nur schleppend voran. Offiziellen Angaben zufolge sind nicht einmal 40 Prozent der beschädigten Gebäude wiederhergestellt.
dpa/est