In der EU gelten ab Mittwoch strengere Regeln für Lebensmittelverpackungen. Sie dürfen bestimmte PFAS-Schadstoffe nur noch unter Berücksichtigung strenger Grenzwerte enthalten. Diese sogenannten Ewigkeitschemikalien verhindern bisher das Durchweichen von Verpackungen.
Die neue EU-Verordnung schreibt zudem recyclingfähige Verpackungen vor. Auch unnötiger Leerraum in Versandkartons soll künftig begrenzt werden. Viele dieser Regeln werden allerdings erst ab 2030 sichtbar. Dann sollen auch bestimmte Einwegverpackungen für frisches Obst verboten werden. Sehr dünne Plastiktüten sollen ebenfalls weitgehend verschwinden.
Die EU will damit den Verpackungsmüll deutlich verringern. Bis 2040 soll er mindestens 15 Prozent unter dem Niveau von 2018 liegen. 2023 fielen in der EU pro Einwohner fast 178 Kilogramm Verpackungsabfall an.
dpa/vk