Die Monate Juni und Juli waren in Westeuropa so heiß wie noch nie seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Das hat der EU-Klimadienst Copernicus mitgeteilt.
Die Durchschnittstemperatur betrug demzufolge gut 21,6 Grad. Das ist fast 2,8 Grad über dem langjährigen Juni-Mittelwert von 1991 bis 2020. Auffällig war ein ausgeprägtes Temperaturgefälle von West- nach Osteuropa und Skandinavien, wo es wesentlich kühler war.
Der Klimadienst hebt auch die extrem langanhaltende Hitze hervor. Seit Mai habe es vier Hitzewellen gegeben - das sei für Westeuropa außergewöhnlich viel. Rekorde wurden auch bei den Wassertemperaturen in den Weltmeeren gemessen. Sie heizten sich laut Copernicus auf durchschnittlich fast 21 Grad auf.
dpa/vrt/jp