In der Demokratischen Republik Kongo will die Afrikanische Gesundheitsbehörde CDC untersuchen, ob möglicherweise eine Mutation des Ebola-Virus vorliegt. Hintergrund ist der rasante Anstieg der Infektionsfälle.
Der Schweregrad dieses Ausbruchs sei beispiellos, hieß es von Seiten der Behörden. Die Untersuchungen sollen gemeinsam mit der Weltgesundheitsorganisation durchgeführt werden.
Von dem Ebola-Ausbruch sind fünf Provinzen im Osten des Landes betroffen. Verursacht wird er von einer seltenen Variante des Virus (Bundibugyo-Variante), gegen die bislang weder ein zugelassener Impfstoff noch eine spezifische Behandlung verfügbar ist.
Die Zahl der bestätigten Infektionen ist nach Regierungsangaben inzwischen auf mehr als 4.000 gestiegen. Etwa 1.850 Todesfälle wurden registriert.
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