Erneut gibt es einen Fall ungesteuerter Hacker-Aktivitäten von Künstlicher Intelligenz. Britische Sicherheitsexperten haben entdeckt, dass ein KI-Modell der Entwicklerfirma Anthropic bei einem Testlauf versucht hat, eine Schwachstelle in öffentlich zugängliche Software einzuschleusen.
Um damit durchzukommen, habe das KI-Modell sogar versucht, per E-Mail einen zuständigen Menschen zu manipulieren. Das KI-Sicherheitsinstitut des britischen Ministeriums für Wissenschaft, Innovation und Technologie hatte den Modellen von Anthropic und des ChatGPT-Entwicklers OpenAI in Testläufen absichtlich Zugang zum Internet gewährt. Dabei wurde die Sicherheitslücke entdeckt.
Anthropic und OpenAI hatten in den vergangenen Wochen bereits einräumen müssen, dass ihre KI-Modelle bei Tests ungeplant in Computersysteme von Unternehmen eingedrungen waren.
dpa/dlf/dop