Nach russischen Angriffen auf die ukrainische Hauptstadt Kiew steigt die Zahl der Toten auf aktuell mindestens 17 Menschen. Laut Militärverwaltung wurden mehr als 20 Menschen verletzt.
Wohngebäude, darunter ein 20-stöckiger Wohnblock, sowie Lagerhallen seien getroffen worden. In mehreren Bezirken Kiews und in der Gegend um die Hauptstadt seien Brände ausgelöst worden.
Die Luftwaffe konnte nach eigenen Angaben keine der 28 russischen Raketen abfangen. Der ukrainische Präsident Selenskyj forderte erneut Abwehrraketen für die Verteidigung gegen Russland.
EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen sprach von "russischen Gräueltaten". Sie sicherte der Ukraine Unterstützung zu.
Auf russischer Seite wurde bei einem ukrainischen Drohnenangriff erneut ein Lagerhaus des Online-Händlers "Wildberries" getroffen. Die Ukraine wirft dem Unternehmen vor, die russische Armee mit wichtigen militärischen Gütern zu beliefern.
dpa/jp/dop