Trotz wochenlanger Bemühungen bekommt die Weltgesundheitsorganisation den Ebola-Ausbruch in Zentralafrika nicht unter Kontrolle - im Gegenteil. Die Lage verschärfe sich in der Demokratischen Republik Kongo weiter, und das Risiko einer Ausbreitung in Nachbarländer steige, teilte die WHO mit.
Der Ausbruch sei inzwischen der größte, den das Land jemals erlebt habe. Innerhalb der vergangenen Woche seien so viele Infektionen (567) und so viele Todesfälle (296) wie in keiner einzelnen Woche zuvor gemeldet worden. Es sei eine erhebliche Ausweitung der Maßnahmen erforderlich, um den Ausbruch unter Kontrolle zu bekommen, so die Weltgesundheitsorganisation.
Insgesamt nennt die WHO 3.605 laborbestätigte Fälle, darunter 1.587 Todesfälle. Experten gehen davon aus, dass die Zahl der Infizierten noch weit höher als die der bestätigten Fälle liegt.
dpa/mh