Die FIFA sorgt mit Plänen für einen Milliarden-Deal für die Rechte an ihren Fußballturnieren für Wirbel. Der Weltverband um Präsident Infantino will einen Teil der kommerziellen Rechte an seinen Turnieren an private Investoren verkaufen und damit mehr als vier Milliarden Dollar erlösen, heißt es in einer Pressemitteilung.
Das würde bedeuten, dass künftige WM-Turniere unter dem Dach eines neuen Unternehmers organisiert werden, dessen Mehrheits-Eigentümer die FIFA wäre. Der Europäische Fußballverband (UEFA) reagiert mit scharfer Kritik. Der Fußball sei keine Handelsware - erst recht nicht bei völliger Intransparenz, wer finanziell profitiere, teilte der Dachverband mit.
Inzwischen wurde auch bekannt, dass Personen aus dem Umfeld von US-Präsident Trump in die Pläne der FIFA einbezogen wurden. Der "Financial Times" zufolge könnte Joshua Kushner, der Bruder von Trumps Schwiegersohn Jared Kushner, die geplante FIFA-Investorengruppe leiten.
dpa/vrt/jp