Das US-Militär hat in der zehnten Nacht in Folge Luftangriffe auf den Iran geflogen. Die Angriffe trafen erneut iranische Militärkommandozentralen sowie Abschussanlagen für Raketen und Drohnen.
Die iranischen Streitkräfte griffen ihrerseits unter anderem US-Militärstützpunkte in Kuwait und Bahrain an. In der Straße von Hormus vor der Küste Omans wurde außerdem wieder ein Öltanker getroffen. Die Besatzung konnte das Schiff unverletzt verlassen.
Laut Medienberichten bemühen sich Vermittler um eine neue Waffenruhe. Katar, Ägypten, Pakistan und andere regionale Vermittler hätten den USA und Iran einen Vorschlag für eine zehntägige Waffenruhe unterbreitet. Das schreibt unter anderem das "Wall Street Journal". Die Vermittler fürchteten, dass die anhaltenden gegenseitigen Militärschläge die regionalen Volkswirtschaften auf unbestimmte Zeit beeinträchtigen.
vrt/dpa/okr