China hat neue geplante Visa-Restriktionen der US-Regierung scharf kritisiert und als diskriminierende Praktiken der USA gegenüber bestimmten Ländern bezeichnet. Die neuen Vorschriften verstießen gegen bereits getroffene Übereinkünfte beider Seiten und beeinträchtigten die Arbeit chinesischer Medien in den USA erheblich.
Peking forderte, diskriminierende Maßnahmen gegen chinesische Journalisten unverzüglich aufzuheben und die Rechte und Interessen chinesischer Journalisten in den USA zu schützen. China behält sich das Recht vor, entsprechende Gegenmaßnahmen zu ergreifen.
Die US-Regierung hatte zuvor mitgeteilt, die Bleibedauer für Auslandsjournalisten drastisch zu kürzen. Medienvertreter sollen nur noch Visa für 240 Tage bekommen. Für Journalisten aus China soll die Dauer auf 90 Tage gekürzt werden.
dpa/sh