Ungarn ist der Europäischen Staatsanwaltschaft, EuSta, beigetreten und wird damit der 25. Mitgliedstaat der unabhängigen Behörde. Das hat die EU-Kommission mitgeteilt.
Präsidentin von der Leyen sprach von einem wichtigen Schritt im Kampf gegen Betrug und Korruption. Die neue Regierung in Budapest hatte die Mitgliedschaft im Mai beantragt. Die EuSta ermittelt bei Straftaten gegen die finanziellen Interessen der EU.
Nach dem Regierungswechsel soll Ungarn rund 10 Milliarden Euro aus dem Wiederaufbaufonds der Europäischen Union bekommen. In Brüssel billigten die EU-Staaten ein entsprechendes Reform- und Investitionsprogramm.
Wegen Verstößen gegen die Rechtsstaatlichkeit und EU-Grundwerte der Regierung des abgewählten rechtsnationalistischen Ministerpräsidenten Orban waren die Gelder nicht ausgezahlt worden.
dpa/dop