Wenige Tage nach den Bombenanschlägen in Damaskus während eines Besuchs des französischen Präsidenten Macron sind mehrere Tatverdächtige festgenommen worden. Sie sollen Verbindungen zur Terrormiliz Islamischer Staat haben.
Das syrische Innenministerium hatte die Festnahme der vermutlich für die Anschläge verantwortlichen Zelle am Donnerstagabend gemeldet. Die Identitäten der Festgenommenen und ihre mutmaßlichen Rollen bei den Anschlägen sollen erst nach Abschluss der Untersuchungen bekanntgegeben werden.
Am Dienstagvormittag waren nahe dem Tourismusministerium im Zentrum der syrischen Hauptstadt Damaskus zwei Sprengsätze detoniert. Das Gebäude liegt unweit des Hotels, in dem Macron übernachtete. Nach offiziellen Angaben wurde ein Mensch getötet, 31 weitere wurden verletzt. Es war der zweite Bombenanschlag in Damaskus innerhalb einer Woche.
dpa/sh