Heftige Regenfälle und Unwetter haben in einigen Teilen Chinas zu Toten und Vermissten geführt. In der zentralchinesischen Provinz Hubei meldete der Katastrophenschutz mindestens elf Tote und einen weiteren Vermissten, wie chinesische Staatsmedien berichteten. Mindestens 275 Menschen wurden demnach verletzt.
In der Nacht hatten heftige Stürme vor allem den Osten der Region heimgesucht. Die Behörden evakuierten hunderte Bewohner. Schwere Regenfälle hielten auch den Nordwesten von China in Atem. Dort verschüttete ein Erdrutsch insgesamt 33 Menschen. Die Bergungsarbeiten dauern noch an.
In China kommt es in den Sommermonaten immer wieder zu schweren Überschwemmungen. In diesem Jahr rechnen Meteorologen wegen des Klimaphänomens El Niño mit einem erhöhten Risiko für Extremwetter. Zudem zeigt sich seit einigen Jahren, dass das Regenband weiter nach Norden wandert und auch sonst eher trockene Regionen - wie etwa der Raum Peking - extreme Regenfälle erleben.
dpa/est