Die Nato-Staaten haben sich auf neue Militärhilfen für die Ukraine geeinigt. Sie wollen jährlich 70 Milliarden Euro bereitstellen. Darauf verständigten sich die 32 Mitgliedstaaten vor dem Gipfel in Ankara.
Der Plan sieht Unterstützung über zwei Jahre vor. Insgesamt wären damit 140 Milliarden Euro vorgesehen. Die Mittel sollen für Ausrüstung, Ausbildung und Unterstützung dienen. Ein EU-Paket wird teilweise angerechnet. Dadurch sinkt der Eigenanteil der Nato-Staaten.
Nach Diplomatenangaben müssten noch rund 80 Milliarden Euro national finanziert werden. Die USA beteiligen sich nicht mehr an der Finanzierung. Präsident Trump hatte die direkte Ukraine-Hilfe gestoppt. Europa und Kanada kaufen weiterhin US-Waffen über das PURL-Programm. Diese liefern sie an die Ukraine weiter.
Nato-Generalsekretär Mark Rutte sprach von verlässlicher Unterstützung für Kiew. Der Gipfel soll die Zusage offiziell bestätigen.
dpa/vk