In der Demokratischen Republik Kongo sind seit dem jüngsten Ebola-Ausbruch im Mai 438 Menschen gestorben. Das teilten die Gesundheitsbehörden mit.
Insgesamt wurden mehr als 1.100 Infektionen bestätigt. Der Ausbruch betrifft vor allem die Provinz Ituri im Nordosten des Landes. Dort konzentrieren sich die meisten Fälle und Todesopfer.
Ein Fall wurde nun aber auch in Kisangani nachgewiesen. Die Stadt liegt rund 600 Kilometer vom bisherigen Schwerpunkt entfernt.
Ein zugelassener Impfstoff steht derzeit nicht zur Verfügung. Geplant sind jedoch Tests mit antiviralen Medikamenten.
Fachleute warnen vor Übertragungen bei Beerdigungsritualen. Der Kontakt mit Verstorbenen gilt als besonders riskant.
belga/vk