Internationale Ermittler sind nach einem Bericht von Europol erstmals gezielt gegen Online-Netzwerke von Männern vorgegangen, die ihre Partnerinnen betäuben, sexuell missbrauchen und Aufnahmen von dem Missbrauch ins Netz stellen.
Nach Angaben von Europol wurden 156 mutmaßliche Opfer und Täter identifiziert. Der Einsatz fand im Juni statt und führte zu 274 neuen Spuren. Insgesamt waren neun Länder am Einsatz beteiligt, darunter auch Belgien.
Deutsche und britische Behörden hatten die Leitung. Die europäische Polizeibehörde koordinierte den Einsatz. Einzelheiten über Täter oder Opfer, wie etwa Heimatländer, nannte Europol mit Hinweis auf die laufenden Ermittlungen nicht.
dpa/sh