Irland hat zum 1. Juli den alle sechs Monate rotierenden EU-Ratsvorsitz übernommen. Bis Ende des Jahres werden Vertreter des 5,4 Millionen Einwohner zählenden Staates die Leitung zahlreicher Ministertreffen übernehmen und bei Meinungsverschiedenheiten zwischen den EU-Staaten vermitteln.
Eine besondere Bedeutung kommt ihnen dabei in den Verhandlungen über den nächsten langfristigen EU-Haushalt von 2028 bis 2034 zu. Ziel ist es derzeit, bis Jahresende eine Einigung über das Finanzpaket zu erzielen, doch die Positionen der Mitgliedstaaten liegen noch weit auseinander.
dpa/sh