Die EU-Länder wollen Europas Stromnetze schneller ausbauen und besser miteinander verbinden. Darauf verständigten sich die Energieminister bei einem Treffen in Luxemburg.
Künftig sollen Genehmigungen für neue Leitungen einfacher und schneller erteilt werden. Ziel ist es, Strom aus Wind- und Solaranlagen leichter dorthin zu transportieren, wo er gebraucht wird. Das soll Preisunterschiede zwischen den Regionen verringern und die Energieversorgung effizienter machen.
Außerdem wollen die EU-Staaten die Stromnetze besser gegen Sabotage und Cyberangriffe schützen.
Nach Angaben der EU-Kommission sind die bestehenden Netze ein zentrales Hindernis für die Energiewende. Bis zum Jahr 2040 sind deshalb Investitionen von mehr als einer Billion Euro nötig. Über die Pläne müssen nun noch die Mitgliedstaaten und das Europäische Parlament endgültig beraten.
dpa/vk