Gut einen Monat nach Beginn des Ebola-Ausbruchs in der Demokratischen Republik Kongo ist die Zahl der bestätigten Fälle auf über tausend gestiegen.
Nach Angaben des Informationsministeriums sind bislang 250 Menschen gestorben, rund 100 gelten als genesen. Aktuell werden mehr als 360 Patienten behandelt. Auch im Nachbarland Uganda gab es im Zusammenhang mit dem Ausbruch zwei Todesfälle.
Experten sehen die Lage mit Sorge: Derzeit wird nur gut die Hälfte der Kontaktpersonen nachverfolgt. Um die Ausbreitung der Krankheit einzudämmen, waren laut Weltgesundheitsorganisation mindestens 90 Prozent nötig. Ebola wird durch engen Kontakt mit Körperflüssigkeiten übertragen. Besonders schwierig ist die Bekämpfung, weil es für den aktuellen Virustyp weder einen Impfstoff noch eine gezielte Therapie gibt.
dpa/jp