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Trump: Iran muss sofort seine Stellvertreter im Libanon stoppen

21.06.202611:3021.06.2026 - 18:25
  • Iran
  • Iran-Krieg
  • Libanon
  • Schweiz
  • USA
Außenansicht des Burgenstock Hotels
Die Verhandlungen finden im Burgenstock Hotel am Vierwaldstättersee statt (Bild: Fabrice Coffrini/AFP)

US-Präsident Donald Trump hat den Iran aufgefordert, gegen seine Verbündeten im Libanon vorzugehen. In einem Beitrag auf seiner Plattform Truth Social forderte er Teheran auf, seine "hoch bezahlten Stellvertreter" daran zu hindern, weitere Spannungen zu verursachen. Andernfalls würden die USA den Iran erneut hart treffen, drohte Trump.

Zwar nannte der Präsident die Hisbollah-Miliz nicht ausdrücklich, seine Äußerungen wurden jedoch allgemein als Hinweis auf die vom Iran unterstützte Organisation verstanden.

Die anhaltenden Auseinandersetzungen zwischen Israel und der Hisbollah belasten weiterhin die Beziehungen zwischen Washington und Teheran. Das zwischen den USA und dem Iran vereinbarte Rahmenabkommen sieht ausdrücklich eine Beendigung militärischer Konflikte in der Region vor, darunter auch im Libanon.

Gespräche in der Schweiz

US-Vizepräsident Vance ist zu Verhandlungen mit dem Iran in der Schweiz angekommen. Dabei sollen weitere Einzelheiten zum Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran besprochen werden.

Die amerikanischen Unterhändler Witkoff und Kushner befinden sich bereits am Tagungsort über dem Vierwaldstättersee, ebenso eine Delegation der iranischen Regierung.

Ziel der Gespräche ist eine endgültige Friedensvereinbarung innerhalb von 60 Tagen. Allerdings gibt es noch viele Streitpunkte: das iranische Atomprogramm, die Freigabe der Straße von Hormus für den internationalen Schiffsverkehr (ohne Gebühren) und die Lage im Libanon, wo sich Israel und die pro-iranische Hisbollah weiter gegenseitig angreifen.

dpa/vrt/jp

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