Die G7-Staaten wollen ihre Abhängigkeit von einzelnen Rohstofflieferanten deutlich verringern. Darauf einigten sie sich beim Gipfel im französischen Évian.
Künftig soll der Import bestimmter Rohstoffe aus Ländern außerhalb der G7 und ihrer Partner auf unter 60 Prozent sinken. Später ist eine weitere Reduzierung auf 50 Prozent vorgesehen.
Die G7 wollen damit das Risiko wirtschaftlicher Abhängigkeiten und möglicher politischer Erpressbarkeit verringern. Die Maßnahmen sind nicht verbindlich und betreffen nur ausgewählte Materialien. Im Zentrum stehen seltene Erden und Permanentmagnete, die etwa in Elektronik, Energietechnik und Rüstung verwendet werden.
China wurde in der Erklärung nicht ausdrücklich genannt, gilt aber als größter Anbieter auf dem Weltmarkt. China hatte zuletzt Exportkontrollen für bestimmte Rohstoffe eingeführt.
dpa/vk