In Belfast sind tausende Menschen gegen Rassismus auf die Straße gegangen. Anlass war eine Protestkundgebung unter dem Motto "Gemeinsam gegen Hass" nach mehreren Tagen gewaltsamer Ausschreitungen in Nordirland.
Die Unruhen waren nach einer Messerattacke in der Stadt ausgebrochen. Dabei wurde ein Mann schwer verletzt. Ein Flüchtling aus dem Sudan steht wegen des Verdachts des versuchten Mordes vor Gericht.
Bei den vorherigen Krawallen wurden mehrere Menschen und Polizisten verletzt und es kam zu Sachbeschädigungen. Experten gehen davon aus, dass die Ausschreitungen in Belfast auch im Zusammenhang mit Veröffentlichungen von Tech-Milliardär Elon Musk stehen.
Musk habe die Tragödie von Belfast genutzt, um gewaltsame und migrationsfeindliche Inhalte an Millionen Nutzer zu verbreiten. Dazu soll Musk Beiträge rechtsextremer Aktivisten auf der Plattform X weiterverbreitet haben. Diese Inhalte hätten dadurch eine sehr große Reichweite von insgesamt über 100 Millionen Aufrufen erzielt.
belga/dop