Innerhalb von 48 Stunden hat die griechische Küstenwache bei mehreren Einsätzen südlich von Kreta knapp 550 Migranten aufgegriffen oder aus Seenot gerettet.
Zurzeit sind zahlreiche Boote von Libyen aus in Richtung Kreta unterwegs. Die rund 300 Kilometer lange Route wird von Schlepperbanden immer stärker genutzt. Die Menschen bezahlen für die Überfahrt jeweils rund 3.000 US-Dollar an Schleuser.
Indessen ratifizierte das griechische Parlament Dienstagabend die neuen Migrations- und Asylregeln der EU. Das Gesetz soll ab dem 12. Juni gelten und sieht unter anderem geschlossene Aufnahmezentren in Drittstaaten vor.
dpa/est