Europas Drogenbanden setzen zunehmend Jugendliche für den Handel mit Rauschgift, aber auch für Gewalttaten ein. Junge Menschen vor allem aus sozial benachteiligten Vierteln würden von der Mafia für Einschüchterungen, Körperverletzungen und sogar als Auftragskiller angeworben, heißt es im Jahresbericht 2026 der EU-Drogenagentur (EUDA).
Kriminelle Hintermänner stellten Planung, Waffen, Geld und Transport bereit. Die Anwerbung laufe teilweise über soziale Medien. Die EU-Drogenagentur mit Sitz in Lissabon hält auch fest, dass neue Substanzen in hoher Geschwindigkeit auf den Markt kommen, während traditionelle Drogen wie Cannabis, Kokain und Heroin weiterhin weit verbreitet sind.
Im vergangenen Jahr wurden in Europa erstmals 50 neue psychoaktive Substanzen registriert.
dpa/mh