In der Demokratischen Republik Kongo ist die Zahl der bestätigten Ebola-Todesfälle auf 101 gestiegen. Nach Angaben der Behörden wurden bisher 550 Krankheitsfälle bestätigt. Über 300 Menschen befinden sich aktuell im Krankenhaus oder in Isolation.
Ebola-Fieber ist eine lebensbedrohliche Krankheit. Das Virus wird durch Körperkontakt und Kontakt mit Körperflüssigkeiten übertragen.
Der aktuelle Ausbruch ist besonders schwer einzudämmen, auch weil es für den Ebola-Erreger vom Typ Bundibugyo bislang weder einen Impfstoff noch eine spezielle Therapie gibt.
Die Europäische Union stellt weitere 16,5 Millionen Euro zur Bekämpfung der Ebola-Epidemie bereit. Das hat die EU-Kommissarin für Krisenmanagement, Hadja Lahbib, bei einem Besuch vor Ort angekündigt. Im Mai hatte die EU-Kommission bereits 15 Millionen Euro an humanitärer Hilfe angekündigt.
dpa/belga/est/mh