Die Wirtschaft der Eurozone ist zu Jahresbeginn überraschend geschrumpft. Das europäische Statistikamt Eurostat korrigierte seine erste Schätzung nach unten. Statt eines leichten Wachstums meldete die Behörde nun einen leichten Rückgang der Wirtschaftsleistung im ersten Quartal um 0,2 Prozent im Vergleich zum Vorquartal.
Ausschlaggebend war die Entwicklung in Irland. Dort fiel die Wirtschaft deutlich stärker als zunächst angenommen zurück. Die irischen Wirtschaftsdaten schwanken häufig stark. Grund sind zahlreiche internationale Konzerne mit Sitz im Land, deren Geschäftsergebnisse die Statistik beeinflussen.
In Belgien legte die Wirtschaft um 0,2 Prozent leicht zu. Das stärkste Wachstum innerhalb der Europäischen Union verzeichnete Dänemark. Im Vergleich zum Vorjahresquartal wuchs die Wirtschaft der Eurozone um rund 0,3 Prozent.
belga/vk