Vier Erntehelfer sind im Süden Italiens bei einem Brandanschlag ums Leben gekommen. Die Tat ereignete sich nahe der Gemeinde Amendolara in Kalabrien.
Nach Angaben der Ermittler sollen zwei Männer Benzin in einen Kleinbus gepumpt haben und ihn dann in Brand gesetzt haben. Vier Insassen starben. Ein weiterer Mann überlebte mit Verletzungen.
Die Opfer stammten aus Afghanistan und Pakistan. Sie arbeiteten als Erntehelfer in der Landwirtschaft. Die Ermittler prüfen, ob die Tat mit einem Streit um ausstehende Löhne zusammenhing.
Nach ihren bisherigen Erkenntnissen könnte die Tat auch als Abschreckung für andere Arbeitskräfte gedacht gewesen sein. Zwei Verdächtige aus Pakistan sitzen in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen dauern an.
Der Fall hat in Italien erneut eine Debatte über die Arbeitsbedingungen von Migranten in der Landwirtschaft ausgelöst.
dpa/vk