Mehrere Ebola-Verdachtsfälle in der Demokratischen Republik Kongo haben sich nicht bestätigt. Die Weltgesundheitsorganisation teilte mit, viele Tests seien zuletzt negativ ausgefallen. Damit sinkt die Zahl der Verdachtsfälle im Land auf 116.
Nach Angaben der WHO waren zuvor insgesamt 906 Verdachtsfälle im Kongo und in Uganda registriert worden. Viele Menschen litten letztlich an anderen Krankheiten oder an Fieber ohne Bezug zum Virus.
Die Gesundheitsbehörden melden seit Mitte Mai 330 bestätigte Ebola-Fälle. 48 Menschen sind daran gestorben. In Uganda kamen neun weitere Todesfälle hinzu. Sechs Menschen gelten inzwischen als genesen.
Die WHO betont jedoch, das Ausmaß der Epidemie bleibe schwer einschätzbar. Konflikte und logistische Probleme erschwerten die Lage im Osten des Landes. Die aktuelle Welle wird durch die Ebola-Variante Bundibugyo ausgelöst. Für diesen Stamm gibt es derzeit keinen zugelassenen Impfstoff oder eine spezifische Behandlung.
belga/vk