Die Europäische Union und Ungarn haben sich darauf verständigt, eingefrorene EU-Mittel in Höhe von 16,4 Milliarden Euro freizugeben. Das teilten EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen und der ungarische Ministerpräsident Magyar bei einer Pressekonferenz mit.
Grund der Einigung ist Ungarns Wille für Rechtsstaatlichkeit und Korruptionsbekämpfung. Von der Leyen sprach von einem "Wind des Wandels" in Ungarn.
Die Gelder waren zuvor unter dem früheren Premier Orbán eingefroren worden, der Ungarn in eine Autokratie umgebaut hat.
Mit dem neuen Abkommen sollen die Mittel nun schrittweise wieder freigegeben werden.
belga/vk