In der Demokratischen Republik Kongo ist erstmals ein Patient geheilt worden, der mit dem Ebola-Virus infiziert war. Das teilte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) mit.
Der aktuelle Ebola-Ausbruch wurde Mitte Mai im Nordosten des Landes gemeldet. Ausgelöst wird er durch eine Variante des Virus (Bundibugyo), gegen die es bisher weder eine spezielle Behandlung noch einen Impfstoff gibt.
Nach Angaben der WHO gab es bis Ende Mai mehr als 900 Verdachtsfälle und über 200 Todesfälle.
Das Ebola-Virus wird durch direkten Körperkontakt und über Körperflüssigkeiten übertragen. Die Krankheit verursacht schwere innere Blutungen und endet oft tödlich. In Afrika sind in den vergangenen 50 Jahren mindestens 15.000 Menschen an Ebola gestorben.
belga/vk