In der Demokratischen Republik Kongo steigt nach dem Ebola-Ausbruch die Zahl der Todesopfer weiter an. Nach Angaben der Regierung sind inzwischen mehr als 200 Erkrankte verstorben - mutmaßlich an Ebola, die meisten Fälle sind noch nicht von einem Labor bestätigt worden.
Insgesamt wurden bisher fast 900 Verdachtsfälle gezählt. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation dürfte die tatsächliche Zahl deutlich höher liegen - weil der Ausbruch wochenlang unbemerkt blieb und nicht alle Fälle gemeldet werden. So wird inzwischen davon ausgegangen, dass sich drei Helfer des Roten Kreuzes schon Ende März infiziert hatten. Bisher war die früheste bekannte Infektion auf Ende April datiert worden.
dpa/jp