Hunde und Katzen in der EU müssen künftig durch Mikrochips identifiziert werden könne. Die EU-Staaten haben am Freitag in Brüssel finales grünes Licht für die neuen Regeln gegeben. Dadurch soll unter anderem der illegale Handel mit den Tieren eingedämmt und ihr Schutz verbessert werden.
Für die Chip-Pflicht gibt es mehrjährige Übergangsfristen. Für Hunde greift sie zehn Jahre nach dem Inkrafttreten und für Katzen nach 15 Jahren - jeweils, wenn sie privat gehalten werden. Bauernhofkatzen sind davon ausgenommen.
Für Händler gelten die neuen Regeln dagegen bereits schon nach vier Jahren. Künftig müssen alle Hunde und Katzen etwa in einer nationalen Datenbank registriert werden. Die Daten können zwischen den EU-Ländern ausgetauscht werden, sodass ein Tier besser einem Halter zugeordnet werden kann. Läuft etwa ein Hund im Urlaub davon, kann so auch in einem Tierheim im Ausland besser ermittelt werden, wohin er gehört. Außerdem soll es so schwieriger werden, Hunde und Katzen, die rechtswidrig gehalten oder in die EU gebracht wurden, weiterzuverkaufen.
dpa/est