Im Streit mit China um weitere US-Waffenverkäufe an die von Peking beanspruchte Insel Taiwan hat US-Präsident Trump nach eigenen Worten noch keine Entscheidung getroffen. Das sagte Trump während des Rückflugs von Peking in die USA.
China sieht in den Waffenverkäufen ein Problem, weil es Taiwan für sich beansprucht, obwohl die Inselrepublik eine von Peking unabhängige Regierung hat.
Die USA unterstützen Taiwans Bemühungen, seine Streitkräfte zu modernisieren und die Verteidigungsfähigkeit zu stärken. Der mögliche Rüstungsverkauf hätte einen Umfang von 14 Milliarden US-Dollar.
In Peking war Trump mehrfach zu Gesprächen mit Staatschef Xi Jinping zusammengekommen. Nach US-Angaben sollen bei den Treffen Verabredungen in der Wirtschaft sowie im Flugzeug- und Agrarbereich getroffen worden sein. Konkrete Informationen zum Stand dieser Verabredungen gibt es noch nicht. Trump sprach von "fantastischen Handelsdeals", ohne ins Detail zu gehen.
Die USA und China tauschten sich auch über den Iran-Krieg aus. Dabei soll Peking nach Angaben von Trump ein nicht näher ausgeführtes Hilfsangebot unterbreitet haben. China erneuerte indessen die Forderung nach einer dauerhaften Waffenruhe.
Kreml: Vorbereitung für Putin-Reise nach China abgeschlossen
Nach dem Besuch von US-Präsident Trump plant auch Kremlchef Putin eine Reise nach China. Die Vorbereitungen dafür seien abgeschlossen, sagte Kremlsprecher Peskow der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Tass zufolge. Der Besuch finde schon bald statt, führte er aus, nannte aber kein genaues Datum.
Putin war zuletzt im vergangenen Jahr in Peking gewesen, als mit einer Militärparade der 80. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkriegs gefeiert wurde.
dpa/est/mh