In Argentinien haben Zehntausende Menschen gegen die Kürzung von Mitteln für öffentliche Universitäten protestiert. In der Hauptstadt Buenos Aires und anderen Städten gingen Studenten, Lehrer sowie Vertreter von Gewerkschaften und der Opposition auf die Straße.
Sie demonstrierten gegen die Sparpolitik des ultraliberalen Präsidenten Javier Milei. Bei den Kundgebungen wurde die Einhaltung eines vom Kongress bereits verabschiedeten Gesetzes zur Finanzierung der staatlichen Hochschulen gefordert, die in Argentinien gebührenfrei sind.
Die Regierung hat gegen das Gesetz Klage eingereicht. Die Entscheidung liegt nun beim Obersten Gerichtshof.
dpa/sh