Begleitet von Diskussionen um die Teilnahme Russlands und Israels ist in Venedig die 61. Kunstbiennale eröffnet worden. Bis zum 22. November steht eine der wichtigsten Veranstaltungen zeitgenössischer Kunst den Besucherinnen und Besuchern offen.
Die sonst übliche Eröffnungsfeier fiel aus, ebenso die Vergabe der Goldenen Löwen. Im Streit um den Umgang mit Russland und Israel trat die Jury in der vergangenen Woche geschlossen zurück - ein nie dagewesener Vorgang seit der Gründung 1895. Sie distanzierte sich von der Entscheidung der Biennale-Leitung, wieder einen russischen Pavillon zuzulassen.
Am Freitag schlossen 27 Länderpavillons ihre Pforten, um gegen die Teilnahme Israels zu protestieren.
dpa/mh