Die Europäische Kommission hat erstmals eine Strategie zur Bekämpfung von Kinderarmut vorgestellt. In den Mitgliedstaaten sollte es etwa kostenlosen Zugang zu Bildung, Gesundheitsversorgung und Schulessen geben, wie aus dem Dokument hervorgeht.
In der Europäischen Union ist jedes vierte Kind von Armut und/oder sozialer Ausgrenzung bedroht. Laut der EU-Kommission ist in den vergangenen fünf Jahren kein nennenswerter Rückgang von Kinderarmut zu beobachten gewesen. 2021 war das Ziel ausgegeben worden, dass bis 2030 rund 15 Millionen Menschen weniger von Armut betroffen sein sollen. Das Erreichen dieser Zielsetzung liegt bislang jedoch in weiter Ferne.
Bisher konnte bei der Armutsbekämpfung 3,5 Millionen Menschen geholfen werden. Eigentlich will die EU bis 2050 vollständig befreit von Armut sein. Dafür setzt die EU-Kommission besonders auf den verbesserten Zugang zu Wohnraum, als eine der Strategien gegen Obdachlosigkeit und damit gegen Armut.
dpa/moko