Bei einem russischen Raketenangriff auf die Region Charkiw in der Ostukraine sind vier Menschen getötet worden. 18 weitere Menschen wurden verletzt. Nach Angaben des örtlichen Militärgouverneurs wurden mehrere Wohnhäuser und Läden beschädigt.
Der ukrainische Präsident Selenskyj hat derweil auf einem Gipfel der Europäischen Politischen Gemeinschaft (EPG) in Armenien dringend mehr Mittel gefordert, um sich im russischen Angriffskrieg zu verteidigen. Es sei nötig, dass der von der Europäischen Union zugesagte Kredit über 90 Milliarden Euro so schnell wie möglich ausgezahlt werde.
Bei dem Gipfel in der armenischen Hauptstadt Eriwan beraten fast 50 europäische Länder über eine engere Zusammenarbeit in Verteidigungsfragen. Der britische Premier Starmer hat angekündigt, dass sich sein Land am Milliarden-Kredit der EU beteiligen werde.
Ukrainische Drohne trifft Wohnhaus nahe Moskau
Eine ukrainische Drohne ist in der Nacht zu Montag im Gebiet der russischen Hauptstadt Moskau eingeschlagen. Wie Bürgermeister Sobjanin auf der Plattform Telegram schrieb, wurde ein Wohnhaus getroffen. Verletzt wurde demnach niemand.
Nach Medienberichten liegt das beschädigte Gebäude - ein luxuriöses Hochhaus - in einem Viertel Moskaus, in dem sich auch Botschaften befinden. Zwei weitere ukrainische Drohnen wurden Sobjanin zufolge von der Luftabwehr abgeschossen.
Russland feiert am Samstag traditionell den Sieg über Nazi-Deutschland 1945. Aus Furcht vor ukrainischen Drohnenangriffen findet die Militärparade ohne Panzer und Raketen statt.
dpa/vrt/belga/jp