Nach stockenden Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran hat Teheran einen neuen Vorschlag an die Vermittler in Pakistan übergeben.
Das meldet die staatliche Nachrichtenagentur Irna. Eine Bestätigung aus Islamabad liegt bisher nicht vor. Irans staatlicher Fernsehsender Irib vermeldete währenddessen, Außenminister Araghtschi habe in mehreren Telefonaten seine Amtskollegen in der Region über "neue Initiativen im Zusammenhang mit der Beendigung des Krieges" informiert.
Unter den verständigten Amtskollegen seien Minister der Türkei, Ägyptens, Katars, Saudi-Arabiens, des Iraks und Aserbaidschans. Zuvor hatte Araghtschi nach iranischen Angaben am Freitagmorgen auch mit der EU-Außenbeauftragten Kallas telefoniert.
In den vergangenen Wochen waren die Gespräche zwischen Washington und Teheran ins Stocken geraten. Es gilt weiterhin eine Waffenruhe, die US-Präsident Trump einseitig und ohne zeitliche Begrenzung verlängert hat.
dpa/mh