Hunde und Katzen in der EU müssen künftig nach dem Willen des Europaparlaments durch Mikrochips identifizierbar sein. Die Europäische Union will so den illegalen Handel mit den Tieren eindämmen und ihren Schutz verbessern. Der Beschluss muss jetzt noch formell vom Rat, also den EU-Staaten, bestätigt werden.
Für die Chip-Pflicht gibt es mehrjährige Übergangsfristen. Für Hunde greift sie zehn Jahre nach dem Inkrafttreten und für Katzen nach 15 Jahren, wenn sie privat gehalten werden. Für Händler gelten die neuen Regeln dagegen bereits nach vier Jahren.
Bürger in der Europäischen Union besitzen offiziellen Angaben zufolge mehr als 72 Millionen Hunde und 83 Millionen Katzen. Beim Handel mit den beiden Tierarten wird Schätzungen zufolge jährlich ein Umsatz von rund 1,3 Milliarden Euro erzielt.
dpa/mh